Viele Formen von Achtsamkeiten

In den buddhistischen Texten werden verschiedene Formen von Achtsamkeit unterschieden und beschrieben.

Die erste Unterscheidung ist die des alltäglichen und des heiligen oder mittleren Weges der zur Befreiung vom Leiden führt. Der alltägliche Weg beinhaltet in den Alltag integrierbare Formen der Übungen und der ethischen Lebensführung. Der sogenannte heilige Weg ist eher für Mönche und Nonnen gedacht, beinhaltet die Formen und Regeln des alltäglichen Weges und weitere darüber hinaus.

Die zweite Unterscheidung betrifft die Geistformationen Körper, Gefühle, Bewusstsein und Dhamma. Der Begriff Dhamma bezeichnet die Gesamtheit der buddhistischen Psychologie und Philosophie. Mittels Achtsamkeit und Achtsamkeitsübungen bzw. Achtsamkeitsmeditationen werden die verschiedenen Geistformationsgruppen in gesammelter Kontemplation analysiert, wobei ein Durchlauf laut einer Aussage Buddha Shakyamunis sieben Jahre dauert. Die Achtsamkeitsübungen und Meditationen haben je nach Thema entsprechende „Ziele“ oder besser ausgedrückt mögliche Effekte.

Die dritte Unterscheidung betrifft die Richtung von Achtsamkeit. Diese geht nach innen, nach außen oder nach innen und außen. Nach innen heißt, man meditiert oder kontempliert eine Frage oder ein Thema an sich selbst. Nach außen bedeutet man meditiert oder kontempliert eine Frage oder ein Thema bei anderen Menschen. Nach innen und außen bedeutet, no na, man meditiert oder kontempliert die Frage oder das Thema an sich selbst und bei anderen Menschen.

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